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Wiesbadener Schachverein

Spielabende jeden Dienstag
ab 19.30 Uhr im Vereinsheim
am Biebricher Schlosspark.
Jugendtraining 18.00 - 19.00 Uhr
Schlosspark-Open
Weihnachtsblitzturnier 2025
Liebe Schachfreunde,
Unser diesjähriges Weihnachtsblitzturnier findet am Dienstag, den 16.Dezember um 19:30 Uhr statt!
Spielort ist das Jeanne-Schütz-Haus, Am Schlosspark 69, in 65203 Wiesbaden-Biebrich.
Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen!
Das Turnier wird im Blitzmodus ausgetragen, 5 Minuten Bedenkzeit, jeder gegen jeden, ggf. wird in 2 Gruppen nach DWZ-Stärke gespielt.
Die Anmeldung erfolgt am Spieltag bis 19:30 Uhr vor Ort.
Wir bitten, ein kleines Präsent mitzubringen, ersatzweise beträgt das Startgeld 5,- €.
Der Sieger erhält einen üppig gefüllten Präsentkorb, alle anderen erhalten ein kleines Präsent.
Für weitere Informationen steht Ihnen Helmut Zeyen unter der Telefonnummer.: 0176 62704368 gerne zur Verfügung.
Ihr Wiesbadener Schachverein 1885 e. V.
Doppelrunde Oberliga Süd-West
Zwei souveräne Siege am letzten Oberliga-Wochenende
Frank Mayer
Diesmal musste unsere Erste Mannschaft im entfernten Wolfhagen antreten, einige Stammspieler fehlten an diesem Wochenende.
So mussten drei Spieler durch engagierte Spieler der zweiten und dritten Mannschaft ersetzt werden. Für diesen uneigennützigen Einsatz an dieser Stelle herzlichen Dank!
4. Runde Verbandsliga
Ein 5 zu 3 gegen Tabellenführer Niederbrechen
Uli Nehmert
Niederbrechen verfügt über ein eigenes, in Eigenarbeit erbautes Vereinhaus, auf das der Schachclub mit Recht sehr stolz ist. In einer solchen Atmosphäre zu spielen ist natürlich sehr schwierig.
Unter den kritischen Augen von Schatzmeister, Edelkibitz und Schofför Frank M. geschah folgendes: 6 Remis im Mannschaftskampf und 2 Siege durch die Topscorer Tymur und Michael deuten doch auf einen locker nach Hause gespielten Sieg hin?
Fortune begleitet unsere Mannschaft
WI 1885 II gewinnt am 26.10. mit 5 : 3 gegen Bensheim
Uli Nehmert
Urlaubs- und erkältungsbedingt fasse ich mich kurz (noch mehr als sonst 😋), daher nur das Wichtigste über diesen 3ten Kampf der Verbandsliga in Kürze.
1) Das Wichtigste steht in der Überschrift, wir haben (sehr glücklich) gewonnen.
2) Die Bensheimer setzten Großmeister Ilja Saragatzki ein. Platon wurde leider von ihm nach zwischenzeitlich ausgeglichener Stellung im Mittelspiel überspielt.
3) Michael und Tymur gewannen und haben jetzt 3 bzw. 2,5 Punkte ergattert.
4) Matchwinner war wie in Hattersheim Marcel, der beim Stande von 4 :3 eine Verluststellung in Zeitnot drehte und zum Endstand einköpfte. Marcel hat dadurch erstmals ein Live-Rating von über 2.000 DWZ erreicht, Glückwunsch dazu.
5) Unser nächster Teamkampf findet am 9.11. beim Tabellenführer in Niederbrechen statt.
Alles Gute Uli
Oberliga Süd-West
Niederlage zum Saisonstart
Jens Gottschalk
Am Samstag, dem 27.September, starteten wir in die neu gestaltete Oberliga Süd-West gegen Wolfhagen II. Die Liga besteht aus 12 Mannschaften aus Hessen (6 Teams), Rheinland-Pfalz (5) und dem Saarland (1) und der Gast gehört in Bestbesetzung zum großen Favoriten. Genau das war aber nicht der Fall, so dass wir uns Chancen ausrechneten, da Wolfhagen mit der "zweiten" Garnitur zu uns kam (die aber immer noch aus 8 Titelträgern bestand!!!).
Am Ende gab es leider eine deutliche 2:6 Niederlage (die letzte so hohe Niederlage gab es vor fast genau drei Jahren gegen Bad Emstal/Wolfhagen!!!). Einzig Igor konnte am ersten Brett gewinnen, obwohl er in eine vorbereitete, scharfe Stellung kam (der Gegner hatte nach über 20 Zügen mehr Zeit auf der Uhr als zu Beginn). Anwesh kam in einer kämpferischen Partie über ein Remis nicht hinaus und Tymur erkämpfte sich den halben Punkt nach über sechs Stunden gegen einen IM.
Julian, Samuel, Jens, Bruna und Daniel hatten am Ende das Nachsehen und somit war die Niederlage besiegelt.
Mitte November geht es bei unserem Reiseparter Wolfhagen mit Runde 2 und 3 weiter und wir sind guter Dinge, dass wir dann mit mehreren Mannschaftspunkten heim fahren werden :-).
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Willkommen beim Wiesbadener Schachverein 1885
Wir sind ein traditionsreicher Schachverein, deutschlandweit einer der ältesten. Zeitgemäß aufgestellt, bietet der WSV 3 Turniermannschaften von der Oberliga über die Landesklasse bis Bezirksoberliga auf! Unsere aktiven Kinder und Jugendlichen sind je nach Spielstärke in die Mannschaften integriert, ebenso die Ü-60-Spieler.
Vereinsangebote: regelmäßige Spielabende im eigenen Vereinsheim, Jugendtraining, Schnellschachturniere, GM-Training, Schlosspark-Open Turnier, Weihnachtsblitzturnier.
Spielabende finden jeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Vereinsheim am Biebricher Schlosspark statt derzeit G3-Regel für Erwachsene.
Nachgefragt
WK-Redakteur zu Gast beim 2. Vorsitzenden Lothar Dyck

Lothar Dyck ist fasziniert und begeistert vom Schachspiel. So sehr, dass er seine Freude gerne teilt - im Wiesbadener Schachverein 1885 und in diversen Grundschulen, wo er privat Schachunterricht gibt.
Von Patrick Rupp
Wenn man mit Lothar Dyck über das Schachspiel redet, glänzen seine Augen. Die Worte sprudeln wie ein Wasserfall aus ihm heraus. „Mein Vater hat es mir damals beigebracht. Mit elf Jahren habe ich die Schach- Rätsel in der Zeitung gelöst. Der Name der Person, die das Rätsel gelöst hatte, wurde dann veröffentlicht“, erinnert sich der heute 74-Jährige. Das Brettspiel fasziniert ihn bis heute: die Geschichte, der Geist, das Wesen und nicht zuletzt die gesellschaftliche Bedeutung des Schachs. Darüber könnte man sich über Stunden mit ihm unterhalten.
Wichtiges auf fünf Seiten
Irgendwann kam der Nordenstadter auf die Idee, dass er diese Begeisterung mit anderen Menschen teilen müsste. „Ich staune immer wieder, wenn ich mich mit dem Spiel auseinandersetze. Meine Hoffnung ist, dass es anderen auch so geht“, erzählt Dyck, der vor seiner Pension Polizeibeamter war.
Er schnappte sich ein altes Schachlexikon, das er 1998 auf einem Flohmarkt ergattert hatte. Nachdem die Staubflusen entfernt waren, begann er die Lektüre des Wälzers. Über tausend Seiten über das Schachspielen, das wäre selbst ihm zu viel, dachte sich Dyck und fasste das Wichtigste auf fünf Seiten zusammen. Dazu nutzte er weitere zehn Bücher, deren Inhalte ihn vor allem mit der einzigartigen Schach-Rhetorik begeisterten. „Ein kleiner Streifzug durch die Schachwelt“ nennt er sein Werk, das sich nur bei ihm auf dem Computer befindet. Neben der Historie des Spiels zeigt Dyck darin anhand vieler Zitate, welche Bedeutung Schach erzielen kann.
Der französisch-amerikanische Maler Marcel Duchamp bezeichnete das Schachspiel etwa als „fast zu schwierig für die Beschränktheit des menschlichen Geistes“. Die Vergleiche, die Künstler und Philosophen anstellen, sind oft sehr treffend, sagt Dyck. Im Wesentlichen gehe es darum, so auch ein zentraler Satz seines Streifzugs durch die Schachwelt, „die uralte Spannung zwischen Geist und Materie, Kontrolle und Freiheit, Beherrschung und Liebe immer neu auszutragen“. Diese Spannung gebe es bei jedem Spieler. Natürlich ist Dyck nicht nur ein Schachschreiber, sondern auch ein Schachspieler. Bescheiden sagt er: „Ich spiele sehr gerne, aber es sind viele besser.“ Als zweiter Vorsitzender des Wiesbadener Schachvereins 1885 kennt er jene Schachprofis, die ihm überlegen sind. Die erste Mannschaft der 85er, die ihren Sitz im Jeanne-Schütz-Haus am Biebricher Schlosspark hat, spielte sogar schon in der Ersten Liga.
Dyck ist als engagiertes Vorstandsmitglied stets um Zuwachs bemüht. Am vielversprechendsten sind dabei junge Schachbegeisterte, die besonders lernwillig sind. Zu diesem Zwecke tourt Dyck in Eigenregie durch Grundschulen. In Wallau sowie in den Wiesbadener Vororten Naurod, Nordenstadt und Biebrich unterrichtet er Schüler im Schach - meist nachmittags.
Lernen fürs Leben
Zwölf Lerneffekte, die über das Spiel hinausgehen und im Leben eine große Rolle spielen, hält Dyck dabei für bedeutsam. Neben der Erhöhung der Disziplin und derWeiterentwicklung der Geduld sei das selbstkritische Überdenken eigener Fehler von herausragender Wichtigkeit. „Während des Spiels dokumentiert man jeden seiner Züge. Somit bleiben die Fehler präsent. Das lässt sich zweifelsohne auch auf das Leben übertragen“, betont Dyck, der kürzlich Urgroßvater wurde. Doch wie bei seinen Kindern und Enkeln wird er auch seinen Urenkel nicht bedrängen, sich für das Schachspiel zu begeistern: „Das muss jeder selbst entscheiden. Jeder soll aber wissen, was es für ein besonderes Spiel es ist.“ Aus diesem Grund ist Dyck zum Schachschriftsteller geworden.
